Du willst wissen, welche Person hinter Fraulichkeit steckt und wozu diese Seite ins Leben gerufen wurde? In dem heutigen Blogartikel erfährst du mehr dazu!

Ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert…

Ich bin Anne, knapp über 30 Jahre und Mutter eines Sohnes. In den letzten 20 Jahren bin ich über 14 Mal umgezogen und habe in mehr als 7 Städten in 3 verschiedenen Ländern gelebt. Inzwischen ist Dresden meine Wahlheimat geworden – trotz montaglicher Demos. Nach einigen Farbwechseln in der Jugend sind meine Haare nun Haselnussbraun, genauso wie meine Augen. Ich liebe gute Schokolade, guten Kaffee und jegliche Art von gutem Essen. Da ich schon im besten Schokoladenladen Dresdens und im leckersten italienischen Restaurant Vancouvers gearbeitet habe, bin ich allerdings ziemlich anspruchsvoll. Ich könnte mich nie zwischen Yoga und Pilates entscheiden und brauche beides. Ich besitze zwar einen eBook-Reader, weil es auf Reisen praktischer ist, werde aber nie die Haptik und das Gefühl eines echten Buches dagegen eintauschen. Ich bin nicht gut in Ballsportarten, außer Tischkicker. Ich liebe es, Höhenmeter zu erklimmen – egal ob im Wanderschuh, im Kletterschuh oder auf dem Rennrad. Und ich habe letztens ein T-Shirt mit der Aufschrift „I may be old but I got to see all the cool bands” gesehen und war tief neidisch.

Mein Anliegen

Ich will Frauen dabei helfen, wirklich alle Teile ihres Frauseins zu akzeptieren und dadurch zu mehr Selbstfürsorge und Selbstliebe zu kommen.

In unserer Gesellschaft leiden viel zu viele Frauen unter Menstruationsbeschwerden und das will ich ändern. Ich bin doch gar keine Medizinerin, denkst du? Stimmt. Aber ich glaube, die meisten Menstruationsbeschwerden sind mehr als rein körperliche Krankheiten. Die neueste Gehirnforschung bestätigt:  Wir sind, was wir denken und wir denken, was wir sind. Das heißt, unser Körper und unser Geist ist nicht voneinander zu trennen, sondern eine Einheit. Wenn wir schlecht über uns selbst denken und Teile von uns ablehnen, entstehen dadurch Beschwerden und Krankheiten. Wenn wir dagegen positiv gestimmt an uns arbeiten, lösen sich viele Gesundheitsprobleme in Luft auf. Jahrhunderte lang wurden die Frauen in unsere Gesellschaft diskriminiert, unser Körper verteufelt und weibliche Themen tabuisiert. Viele dieser Vorurteile und Glaubenssätze wirken heute noch in uns:

  • Frauen sind das schwächere Geschlecht.
  • Weibliche Stimmungsschwankungen sind ein Zeichen von Schwäche.
  • Frauen sollen sich zusammenreißen und genauso funktionieren wie Männer.
  • Eine Frau, die Grenzen setzt, ist eine Zicke.
  • Frauen sind durch ihre Periode benachteiligt.
  • Über weiblichen Ausfluss redet man nicht.
  • Menstruation ist eklig.

Liebe deine gesamte Fraulichkeit!

Kein Wunder, dass die meisten Frauen in unserer Gesellschaft mit ihrem Körper hadern, an sich selbst zweifeln und spätestens einmal im Monat einen wichtigen Teil ihres Frauseins peinlich finden, zu verstecken versuchen und sich von ihrem Körper geplagt fühlen. Nach jahrhundertelanger Entmündigung müssen wir Frauen nun mühsam wieder lernen, wirklich alles an unserem Körper und unseren Stimmungen zu schätzen. Das Sprichwort von den zwei Seiten der Medaille gilt auch für unseren weiblichen Zyklus und unsere Menstruation. Es wird Zeit, dass wir die positive Seite daran wieder entdecken und zu nutzen lernen. In unseren täglichen Hormonschwankungen und unserem monatlichen Zyklus stecken Fähigkeiten, Kräfte und Qualitäten und wir müssen wieder lernen, sie richtig einzusetzen.

Selbstzweifel, PMS, Stimmungsschwankungen, Leistungsschwäche, PCOS, Endometriose, Myome, Schmerzen, extreme Blutungen, unregelmäßige Zyklen und Schwierigkeiten schwanger zu werden –  all das sind Symptome, die mit Selbstfürsorge, Selbstliebe, Bildung und Verständnis und Zyklusachtsamkeit behoben werden können. Deswegen lautet mein Motto:

Wer steckt eigentlich hinter Fraulichkeit? Anne Lippold

„Liebe deine gesamte Fraulichkeit!“

Meine Ausbildungen

Tja, was soll ich sagen. Der Satz „Psychologie hat mich schon immer interessiert, trifft tatsächlich auch für mich zu. Um den Sicherheitsbedürfnis meiner Eltern gerecht zu werden, studierte ich allerdings als erstes Wirtschaftsingenieurwesen – also BWL und Maschinenbau gleichzeitig. Damit habe ich für ein paar Jahre meinen Mann gestanden und war als Beraterin unterwegs. Doch glücklich machte das nur meinen Kontostand. Mir fiel auf, dass das Management meiner Arbeitgeber in vielen Projekten immer wieder über den „Störfaktor Mensch“ stolperte. Ich wurde neugierig und fing an mich in Change Management und Kommunikationspsychologie fortzubilden und mich mit den verschiedenen Charakteren und Persönlichkeiten der Menschen detailliert auseinander zu setzen. Das Thema fesselte mich so sehr, dass ich mit einer Ausbildung zum Psychologischen Berater und zur Burnout-Prävention begann. Anfangs wollte ich damit noch Unternehmen unterstützen, eine produktivere Umgebung für ihre Mitarbeiter zu schaffen. Doch schnell war für mich klar: Es gibt keinen Weg zurück.

Inzwischen habe ich meine Nische gefunden: Frauen und ihre Weiblichkeit. Und so folgte auch noch die Ausbildung zum Fertile Body Therapist – ein ganzheitlicher Ansatz, der uns Frauen dabei hilft, unseren Körper zu respektieren, mit ihm in Einklang zu arbeiten und dadurch unsere Fruchtbarkeit zu erhöhen.

Meine Nische: Frauen und ihre Weiblichkeit

Und warum? Weil ich selbst einiges durchgemacht habe und mir in meiner Situation professionelle Hilfe mit Nischenwissen gewünscht hätte. Ich litt seit der Pubertät unter starken Menstruationsbeschwerden und war anfangs der Meinung, dass Frauen schwach, zickig, neurotisch, unkontrolliert und unzuverlässig seien. Dann musste ich lernen, mit dem ärztlichen Rat aus gesundheitlichen Gründen besser keine Kinder zu bekommen, klar zu kommen. Dabei waren Kinder schon immer in meiner Lebensplanung vorgesehen. Mit der Zeit wandelte sich mein Blick auf Frauen und ich begann die Qualitäten und die Vielfalt, die wir gegenüber Männern in unserem Zyklus leben können, zu schätzen. Ich entschied mich dafür, trotz aller Warnungen ein Kind zu bekommen und gebar nach einer turbulenten Schwangerschaft mit einschneidenden Lebensereignissen einen Sohn. Und spätestens durch die Geburt und die aufregenden Monate danach wurde mir das Wunder der weiblichen Natur wirklich bewusst: Wir sind mehr als nur unser Körper und unsere Persönlichkeit. Wir sind fruchtbare, erschaffende, nährende, zyklische Wesen. Wir haben unbändige Kräfte in uns. Wir können Berge versetzen. Wir können die widrigsten Umstände durchstehen. Wir haben unsagbar viel Durchhaltevermögen. Wir tragen unendlich viel Wissen und Weisheit in uns. Wir müssen nur einen Grund haben, all das endlich in uns zu entdecken. Für mich war dieser Grund mein Sohn. Und welcher ist es für dich?

Und wie geht es weiter?

Da ich wissensdurstig und lernbegeistert bin, ist meine Bildungsreise damit noch längst nicht abgeschlossen. Als nächstes steht eine Fortbildung zur MFM-Referentin an („My Fertility Matters“ – ein groß angelegtes Aufklärungsprogramm für Schulen) und die Prüfung zum Heilpraktiker auf dem Gebiet der Psychotherapie.

Du willst wissen, wie meine Reise weiter geht oder mehr dazu erfahren, was es mit der weiblichen Selbstfürsorge, Zyklusachtsamkeit und Fraulichkeit auf sich hat? Dann folge mit auf  Instagram und Pinterest und besuch mich auf Facebook!

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